Archiv der Kategorie: Multimedia

Satellite


Ich hab lang überlegt ob ich dazu etwas schreiben soll, aber wieso eigentlich nicht. Okay es ist absolut nicht mein Thema und auch nicht wirklich meine Musik. Deshalb hab ich den „Eurovision Song Contest“ auch nicht gesehen, hab erst zur Punktevergabe draufgezappt und konnte es nicht glauben, Lena (ich schreib mit Absicht nicht Deutschland) ziemlich weit vorn, mehr und mehr Länder vergaben ihre Punkte und schwupps war sie ganz vorn – Wahnsinn. Unter die ersten 3 hab ich sie geschätzt, da das Lied wirklich Klasse ist (ja … ich find das Lied Klasse), ich hatte vor ein paar Tagen mal nen Bericht gesehen, indem man Leute fragte ob nun Lena oder doch so ein RTL-Heinie singen sollte…..tse, diese Frage stellt sich doch garnicht, da Lena mit jeder Zeile jeden einzelnen dieser RTL-Deppen in Grund und Boden singt.  Ich bin auch eigentlich auch kein großer Steffan Raab Anhänger (eigentlich gar keiner), aber diesmal muss man einfach sagen das er den richtigen Riecher hatte, und das das Lied nicht aus seiner Feder ist, find ich gut, und ihm wirds egal sein.


sehr guter Artikel dazu auf www.sueddeutsche.de


Bildquelle: http://www.eurovision.tv/page/multimedia/photos?gal=18393

 

Stecker ziehen !!!


Hatte gestern endlich mal wieder Zeit um Dr. House zu sehen, mit Erschrecken musste ich feststellen, dass kein Dr. House mehr läuft. Das wirklich aller aller einzigste sehenswerteste auf RTL läuft nicht mehr. Da mich weder Pseudo-Nachrichten noch Ohrschmalzkrümelchen sammelnde Möchtegern Talente interessieren, kann nun dieser R(ammeln) T(öten) L(allen) Sender seinen Betrieb einstellen. Anstatt eines „Sido unplugged“ verlange ich ein „RTL unplugged“, also einfach den Stecker raus und gut is.

No RTL

Ursache und Wirkung – So ist halt das Leben

Ich les im Moment „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams, und das Kapitel 31 find ich so genial, das ich es hier einfach mal abschreibe.

Kapitel 31


Es ist natürlich allgemein bekannt, daß unüberlegtes Reden tödlich sein kann, aber das volle Ausmaß dieses Problems wird nicht immer erkannt.

Als Arthur zum Beispiel >>Mit meinem Lebensstil scheine ich ja wirklich enorme Schwierigkeiten zu haben<< sagte, öffnete sich genau im selben Augenblick ein Wurmloch im Gefüge des Raum-Zeit-Kontinuums und trug diese Worte weit, weit zurück durch die Zeit und durch fast unendliche Räume zu einer fernen Galaxis, in der sich sonderbare kriegerische Wesen kurz vor einer grauenhaften interstellaren Schlacht gegenüberstanden.


Die beiden gegnerischen Anführer kamen ein letztes Mal zusammen.

Eine fürchterliche Stille senkte sich über den Konferenztisch, als der Befehlshaber der Vl´hurgs, prächtig anzuschauen in seinen mit schwarzen Edelsteinen besetzten Kampfshorts, dem Anführer der G´Gugvuntts fest ins Auge sah, der ihm gegenüber in einer grünen, süßduftenden Wolke hockte. Und mit der Macht von einer Million rasanter, grausam waffenstarrender Kampf-Raumschiffe hinter sich, die nur darauf warteten, auf ein einziges Komandowort elektrischen Tod zu säen, forderte er diese niederträchtige Kreatur auf, augenblicklich zurückzunehmen, was er über seine Mutter gesagt hatte.


Diese Kreatur räkelte sich in ihrem widerlichen, dampfenden Brodem, und genau in diesem Augenblick schwebten die Worte Mit meinem Lebensstil scheine ich ja wirklich enorme Schwierigkeiten zu haben über den Konferenztisch.

Unglücklicherweise war das in der Vl´hurg-Sprache die entsetzlichste Beleidigung, die man sich vorstellen kann, und darauf gab´s als Antwort den fürchterlichsten, jahrhundertelangen Krieg.


Als sie im Verlauf von mehreren tausend Jahren ihre Galaxis so ziemlich dezimiert hatten, kamen sie natürlich schließlich dahinter, daß das Ganze ein gräßliches Versehen war. Die gegnerischen Kampfflotten legten ihre wenigen noch verbliebenen Differenzen bei und formierten sich zu einem gemeinsamen Angriff auf unsere Galaxis, die nun eindeutig als die Quelle der beleidigenden Bemerkung feststand.


Tausende von weiteren Jahren zogen die mächtigen Raumschiffe durch die leeren Einöden des Alls und senkten sich schließlich kreischend auf den erstbesten Planeten herunter – der zufällig die Erde war -, wo die gesamte Kampfflotte aufgrund einer schrecklichen Fehlberechnung der wirklichen Größenverhältnisse per Zufall von einem kleinen Hündchen verschluckt wurde.


Diejenigen, die sich mit den komplizierten Wechselwirkungen zwischen Ursache und Wirkung in der Geschichte des Universums befassen, sagten, daß sich solche Dinge ständig ereignen, daß sie aber machtlos dagegen seien.

>>So ist halt das Leben<<, sagten sie.

don´t panic

Quelle: „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ von Douglas Adams, aus dem Englischen übersetzt von Benjamin Schwarz

Bildquellen: Phrases from The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy & tags-search.com/dont-panic